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Fonds- und Geldmarktbegriffe von A-Z
 
 
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A

 
Absicherung

Die Kurse der Aktien, Renten und Devisen unterliegen Schwankungen, die mit Hilfe von modernen Finanzinstrumenten (Futures, Optionen, Swaps) im Fondsvermögen abgesichert werden können.

 
ad-hoc-Publizität

Verpflichtung eines Unternehmens, dessen Wertpapiere im amtlichen Handel oder geregelten Markt an einer Wertpapierbörse gehandelt werden, der Öffentlichkeit nicht bekannte kursrelevante Tatsachen unverzüglich mitzuteilen.

 
Aktie

Wertpapier, das dem Eigentümer ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft.

 
Aktienanalyse

Die Aktienanalyse ist ein Verfahren zur Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der entsprechenden Aktie. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien.

 
Aktienfonds

Sondervermögen (siehe Investmentfonds), das je nach Vertragsbedingungen vollständig oder überwiegend in Aktien investiert ist.

 
Aktienindexfonds

Aktienfonds, (siehe Indexfonds) der einen anerkannten Aktienindex (z.B. DAX, Dow Jones) nachbildet.

Aktienlaufzeitfonds

Aktienfonds mit begrenzter Laufzeit (siehe Laufzeitfonds). Nach der festgelegten Laufzeit wird der Fonds aufgelöst und das Fondsvermögen den Anteilinhabern zurückgezahlt.

 
Aktienmarkt

Allgemeine Bezeichnung für sämtliche Organisationsformen des Aktienhandels. Der Aktienhandel findet börslich (Parketthandel) oder ausserbörslich (Telefonhandel und Xetra-Handel) statt. Der Aktienmarkt in Deutschland unterscheidet den amtlichen Handel, geregelten Markt, den Freiverkehr sowie den Neuen Markt.

 
Aktives Fondsmanagement

(Gegenteil: Passives Fondsmanagement) Dieser Investment-Ansatz geht davon aus, dass eine Fondsgesellschaft durch ihr professionelles Analyse- und Bewertungswissen in der Lage ist, fehlbewertete Titel rechtzeitig zu erkennen und zu kaufen bzw. zu verkaufen, bevor der breite Markt darauf reagiert und der Kurs sich entsprechend anpasst. Dazu werden durch den Fondsmanager oder Analysten die Zahlen von Unternehmen sehr genau analysiert, andererseits werden in Einzelgesprächen die Unternehmensleitungen über die augenblickliche wirtschaftliche Situation, die Strategie und den Ausblick für die Unternehmen befragt. Über aktiv verwaltete Fonds können Anleger auch in Wirtschaftsbranchen oder Zukunftsthemen investieren, für die es derzeit keine gängigen Indizes gibt.

 
Altersvorsorge-Sondervermögen (AS)

Zielfonds zum Zwecke der individuellen Altersvorsorge. AS-Fonds haben überwiegend in Substanzwerte (Aktien, Immobilien) zu investieren. Erträge müssen thesauriert werden.

 
Anlagepolitik

Die Anlagepolitik dient der Realisierung der Anlageziele. Zum Instrumentarium gehören z.B. die Auswahl der Wertpapiere, die Festlegung der Kauf- und Verkaufszeitpunkte und die Steuerung der Barreserve. Die Anlagepolitik deutscher Fonds muss sich im Rahmen gesetzlicher und vertragsmäßiger Vorschriften bewegen.

 
Anlagerendite

Gesamter prozentualer Wertzuwachs eines Anlagefonds während eines bestimmten Zeitraums. Dieser setzt sich aus den Ausschüttungen und den Kursgewinnen zusammen.

 
Anteilsklasse

Ein Zielfonds kann mehrere Anteilsklassen (z.B. P, L) haben. Diese unterscheiden sich vor allem in der Kombination der verschiedenen Kostenbestandteile.

 
Anteilwert

Der Anteilwert ist die Summe aller im Sondervermögen enthaltenen Gegenstände bezogen auf einen Anteilschein.

 
Asset Allocation

Die strategische Aufteilung des verfügbaren Kapitals auf verschiedene Anlageinstrumente: Aktien, Obligationen und Geldmarktinstrumente. Die Anlagen werden anschließend ggf. auf verschiedene Regionen und Währungen aufgeteilt.
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Ausgabeaufschlag

Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die für den Anleger meist nur beim Kauf von Fondsanteilen anfällt. So wird beim Kauf der eigentliche Fondstagespreis (Rücknahmepreis) um den Ausgabeaufschlag ergänzt, woraus der sog. Ausgabepreis entsteht.

 
Ausgabepreis

Anteilwert + Ausgabeaufschlag des Fonds = Ausgabepreis. Im Gegensatz dazu der Rücknahmepreis.

 
Ausschüttende Fonds

Fonds, die am Geschäftsjahresende die dem Fonds zugeflossenen ordentlichen und evtl. auch außerordentlichen Erträge an die Anteilinhaber ausschütten (im Gegensatz zu thesaurierenden Fonds).

 
Ausschüttung

Bei einem ausschüttenden Investmentfonds werden ordentliche und ggf. außerordentliche Erträge (siehe Erträge) in der Regel einmal pro Jahr ausgeschüttet. Die Erträge werden bis zum Ausschüttungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen damit im Jahresverlauf den Anteilwert. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilwert am Ausschüttungstag um exakt den Ausschüttungsbetrag.


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B

 
Baisse

Längere Zeit anhaltender, starker Kursrückgänge an der Börse. Gegensatz zu Hausse.

 
Benchmark

Vergleichsmaßstab für die Wertentwicklung eines Fonds (z.B. ein bestimmter Index).

 
Berichterstattung

Zur Information der Anleger wird regelmäßig zum Geschäftsjahresende des Investmentfonds ein Rechenschaftsbericht erstellt, der ausführlich über die Entwicklung des jeweiligen Wertpapiermarktes, die Ausschüttung, steuerrelevante Daten sowie die Anlagepolitik des jeweiligen Fonds informiert. Darüber hinaus erscheint jeweils zur Mitte des Geschäftsjahres für jeden Fonds ein Halbjahresbericht.
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Beta-Faktor

Der Beta-Faktor gibt die durchschnittliche prozentuale Veränderung der Fondsrendite an, wenn der Markt (Benchmark) um 1% steigt oder fällt. Ein Wert über (unter) 1 bedeutet im Schnitt eine stärkere (schwächere) Bewegung des Fonds gegenüber der Benchmark.

 
Blue Chips

Gebräuchliche Bezeichnung für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung und entsprechend hohem Marktgewicht. In Deutschland sind die Blue Chips im Index DAX zusammengefasst.

 
Bond

Festverzinsliche Wertpapiere bzw. Rentenpapiere.


Branchenfonds

Aktienfonds, die ausschließlich in Aktien einer bestimmten Branche investieren.


Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Die BaFin vereint die Geschäftsbereiche der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (Bankenaufsicht), für das Versicherungswesen (Versicherungsaufsicht) sowie für den Wertpapierhandel (Wertpapieraufsicht/Asset-Management) in sich und führt diese weiter.
Die BaFin ist eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen.

 
BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

Gegründet am 25. März 1970 in Frankfurt. Zweck ist die Förderung der Investmentidee und die Wahrung der Interessen seiner Mitglieder. Zu erreichen ist der BVI im Internet unter der Adresse www.bvi.de. Der BVI stellt u.a. auch zahlreiche Statistiken der Fondsgesellschaften zum Download zur Verfügung.

 
BVI-Methode

Die BVI-Methode ist eine brancheneinheitliche Methode zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds über einen bestimmten Zeitraum und dient für den Vergleich von Fonds untereinander. Die Berechnung unterstellt die Reinvestition von Ausschüttungen zum Rücknahmepreis. Für thesaurierende Fonds wird die Reinvestition der Kapitalertrag- und Körperschaftssteuer unterstellt.

 

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C


Cost-average-Effekt
Vorteilhafte Ausnutzung von Kursschwankungen durch den regelmäßigen Erwerb von Anteilen für einen gleich hohen Betrag (z.B. in einem monatlichen Sparplan). Bei niedrigen Anteilpreisen werden somit mehr, bei hohen Anteilpreisen weniger Anteile erworben. Hierdurch verringert sich der Durchschnittspreis gegenüber dem Kauf einer gleichbleibenden Zahl von Anteilen.
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Crash

 
Starker Kurseinbruch an den Wertpapiermärkten.

 

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D

 
Dachfonds

Fonds, deren Vermögen wiederum in andere Investmentfonds angelegt wird. Dadurch wird eine noch breitere Streuung und ein niedrigeres Schwankungsrisiko als bei "normalen" Fonds erreicht. 

 
DAX

Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Wird aus den 30 repräsentativen Aktienwerten berechnet und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes.

 
Depotbank

Nach dem deutschen Investmentrecht (KAGG) müssen die Sondervermögen einer deutschen Kapitalanlagegesellschaft von einer Depotbank verwahrt werden. Zu den Aufgaben der Depotbank gehören neben der Verwahrung die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen, die Berechnung der Anteilpreise sowie die Durchführung von Ertragsausschüttungen.

 
Depotbankvergütung

Die Depotbank erhält für ihre Tätigkeit die banküblichen Depotgebühren sowie eine Vergütung, die sich nach Maßgabe der Vertragsbedingungen ergibt.

 
Derivate-Fonds

(Future Fonds, Hedge-Fonds) Fonds, die schwerpunktmäßig Terminmarktinstrumente in Futures, Optionen, Swaps oder anderen Derivaten investiert sind. Neben den Finanzderivaten sind auch Warentermingeschäfte möglich. Je nach Ausrichtung sind sowohl spekulative als auch risikomindernde Varianten denkbar.
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Diskontsatz

Zinssatz, zu dem die Bundesbank Wechsel von den Banken kauft.

 
Diversifikation

Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko. Mit einem Investmentfonds ist es sehr bequem möglich, das Risiko auf mehrere Unternehmen, Branchen und Länder sowie Anlageinstrumente zu verteilen.

 
Dow Jones

Der Dow Jones Industrial Index (DJI) ist der bekannteste Index der New York Stock Exchange (NYSE) und spiegelt die Kursentwicklung der 30 bedeutendsten US-Aktien wider. Er ist ein gewichteter Index, der die marktführenden Unternehmen repräsentiert und wird laufend ermittelt sowie börsentäglich veröffentlicht.

 
Duration

Durchschnittliche Bindungsdauer des in einem Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital ist die Duration kürzer als die Restlaufzeit der Titel.

 

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E

 
ebase Depot (s. auch Multi-KAG Depot)

Ein Depot in dem prinzipiell alle Fonds, die in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, verwahrt und verwaltet werden können. (Ausnahme: technische Restriktionen. Bitte fragen Sie im Einzelfall bei unserem Depotservice (mailto:depotservice@ebase.com) oder unserem Callcenter nach, ob der jeweilige Fonds verwahrbar ist).

 
ebase Ein-Depot-Strategie (s. auch ebase Depot oder Multi-KAG Depot)

Ein Depot in dem prinzipiell alle Fonds, die in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, verwahrt werden können.

 
Einzahlplan (=Sparplan)

Regelmäßige, meist zielgerichtete Anlage eines gleichbleibenden oder dynamisierten Betrages auf ein Investmentdepot; Ausnutzung des Cost-average-Effektes.

 
Emerging Markets

Sammelbegriff für Referenzstaaten in Mittel -und Osteuropa, Südamerika sowie Süd- und Ostasien.

 
Entnahmeplan (=Auszahlplan)

Der Entnahmeplan ist eine Vereinbarung zwischen Anleger und der Kapitalanlagegesellschaft über regelmäßige Auszahlungen aus einem Investmentdepot. Höhe und Zeitabstand der Auszahlungen bestimmt der Anleger individuell.

 
Erträge

Zu den ordentlichen Erträgen zählen Zins- und Dividendeneinnahmen. Diese unterliegen vollständig der Steuerpflicht. Unter außerordentlichen Erträgen versteht man Veräußerungs-(Kurs)-Gewinne sowie Bezugsrechterlöse, die dem Privatanleger i.d.R. steuerfrei zufließen.

 

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F

 
Fed Rate

Repräsentativer Geldmarktzinssatz in den USA; die US-amerikanische Notenbank (kurz: Fed) kontrolliert diesen Satz und steuert mit diesem die Liquidität, in etwa vergleichbar mit dem Diskontsatz in Deutschland.
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Festverzinsliche Wertpapiere

Wertpapiere mit einer feststehenden gleichbleibenden Verzinsung (Nominalverzinsung). Der Anleger gewährt dem Emittenten quasi ein Darlehen in Höhe des Nennwertes und hat Anspruch auf eine feste nominale Verzinsung sowie Rückzahlung zu 100% zum Laufzeit-Ende.

 
Fonds

Kurzbezeichnung für die von einer Kapitalanlagegesellschaft verwalteten Sondervermögen, die in Wertpapieren oder Immobilien angelegt sind.

 
Fondsmanagement

Gremium, das Anlageentscheidungen für den jeweiligen Investmentfonds trifft.

 
Fondsrating

Fondsrating bezeichnet die Bewertung von Fonds. Rating-Agenturen analysieren Fondsanbieter und Fonds und liefern Kriterien zur Beurteilung des Gesamtrisikos einer Fondsanlage.
Die Beurteilung von Fonds wird von international anerkannten Agenturen vorgenommen. Z. B. Standards & Poors beurteilt sowohl die längerfristige Performance sowie die Qualität des Fondsmanagements.

 
Fondstausch

Der Fondstausch bezeichnet die Möglichkeit, innerhalb der Fondspalette einer Kapitalanlagegesellschaft von einem Fonds in einen anderen zu wechseln.

 
Fondsumschichtung

Die Fondsumschichtung bezeichnet die Möglichkeit, innerhalb der ebase Fondspalette von einem Fonds der einen Investmentgesellschaft in einen Fonds einer anderen Fondsgesellschaft zu wechseln.

 
Fondsvermögen

Das Fondsvermögen umfasst den Gesamtwert aller Vermögensgegenstände des Sondervermögens. Das Fondsvermögen eines Wertpapierfonds besteht aus Aktien und/oder festverzinslichen Wertpapieren, einer Barreserve sowie sonstigen Vermögenswerten (beispielsweise Optionsrechten).

 

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G

 
Garantiefonds

Fonds, die i.d.R. am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals oder eines bestimmten Prozentsatzes davon (z.B. 95%) versprechen. Die Garantie wird erfüllt, indem das Kursrisiko von Aktienmärkten durch entsprechende Options- bzw. Absicherungsstrategien begrenzt wird.

 
Geldmarktfonds

Entsprechend seinen Anlagegrundsätzen kann ein Geldmarktfonds seine Mittel zu 100% in Geldmarktinstrumenten investieren. Dies sind insbesondere verzinsliche Wertpapiere - beispielsweise Anleihen, unverzinsliche Schatzanweisungen, Einlagenzertifikate von Kreditinstituten - und Schuldscheindarlehen sowie Bankguthaben. Die für den Fonds erworbenen Bankguthaben und Geldmarktinstrumente dürfen maximal eine (Rest-) Laufzeit von 12 Monaten haben.

 
Gemischter Fonds

Fonds, die gemäß ihren Anlagebedingungen sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Wertpapieren investieren. Je nach Ausrichtung sind Höchst- und/oder Mindestgrenzen für den Aktienanteil festgelegt. Das Chance-Risiko-Profil eines solchen Fonds liegt zwischen einem Aktien- und einem Rentenfonds.

 
Geschlossene Fonds

Der geschlossene Fonds bezeichnet die Anlage mit limitierter Auflage. In Deutschland kommt diese Anlageform in Form von geschlossenen Immobilienfonds einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) vor, deren Mittel durch den Verkauf einer bestimmten, von vornherein begrenzten Anzahl von Anteilen aufgebracht werden. Wird das geplante Volumen erreicht, wird der Fonds geschlossen und die Ausgabe von Anteilen eingestellt. Einen Anspruch auf Rücknahme des Anteiles hat der Anleger bei einem geschlossenen Fonds nicht. Die Anteile können nur an Dritte oder über die Börse verkauft werden. Geschlossene Fonds unterliegen nicht den Anlegerschutzvorschriften des KAGG.
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Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG)

Gesetzliche Grundlage für die Kapitalanlage in deutschen Investmentfonds. Das Gesetz umfasst z.B. Anlagebestimmungen und Anlagegrenzen, Erwerbs- und Veräußerungsvorschriften, Depotbankbestimmungen, Publizitätsvorschriften, steuerrechtliche Vorschriften sowie Maßnahmen zum Anlegerschutz.

 
Growth-Ansatz

Der Growth-Manager erwartet überdurchschnittliche Renditen von Gesellschaften mit hohen Gewinnerwartungen und solider Geschäftsentwicklung. Er geht davon aus, dass der Markt das außerordentliche Wachstum der Growth-Stocks auch in Zukunft prämieren wird. Die überdurchschnittliche Gewinnentwicklung von Growth-Aktien kann an einer hohen prozentualen Veränderung von historischen Gewinnen sowie kurz- und langfristigen Analysten-Schätzungen abgelesen werden.

 

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H

 
Halbjahresbericht

Jede KAG muss einmal im Jahr zum Geschäftshalbjahr einen Halbjahresbericht erstellen. Der Halbjahresbericht muss dem Käufer von Fondsanteilen mit dem Rechenschaftsbericht übergeben werden.

 
Hausse

Länger anhaltende, starke Kurssteigerungen an der Börse. Gegensatz zu Baisse.

 
Hedge Fund

Investmentfonds, der durch häufiges Umschichten seiner Anlagen, vor allem durch spekulative Operationen wie Termingeschäfte, Leerverkäufe und Kreditaufnahmen, versucht, rasche Gewinne zu erzielen. In Deutschland sind Hedge Funds seit März 2004 zugelassen.

 

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I

 
Index

Errechneter Durchschnitt der Kurse am Aktienmarkt. Das bekannteste Marktbarometer am deutschen Aktienmarkt, der DAX-Index, spiegelt die Kursentwicklung der 30 umsatzstärksten deutschen Aktientitel wider.

 
Indexfonds

Fonds, die die Zusammensetzung eines bestimmten, i.d.R. repräsentativen Indizes vollständig oder in hoher Übereinstimmung nachbilden. Die Performance des Fonds sollte die Entwicklung des Indizes widerspiegeln.

 
Indexorientierte Fonds

Die exakte Nachbildung eines Index ist aus technischen Gründen oft schwer möglich. Außerdem stehen auch die Anlagegrenzen des KAGG einer exakten Index-Nachbildung entgegen, da Einzeltitel nicht mehr als 10% des Fondsvermögen ausmachen dürfen.

 
Investmentanteile

Recheneinheit für die Bemessung des Anteils eines Anlegers am Fondsvermögen eines Investmentfonds.

Investmentfonds

Ein von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltetes und von einer Depotbank verwahrtes, nach dem Grundsatz der Risikostreuung investiertes Sondervermögen.


International Securities Identification Number (ISIN)

Der ISIN-Code besteht aus zwölf Stellen und ist in drei Elemente gegliedert. Die ersten beiden Stellen sind für eine Buchstabenkombination reserviert, die das jeweilige Herkunftsland identifiziert. So steht zum Beispiel DE für Deutschland, LU für Luxemburg. Im Anschluss folgt eine nationale Kennnummer mit bis zu neun Stellen. Der ISIN-Code ersetzt zukünftig die Wertpapierkennnummer (WKN).
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J

 
Jahresbericht

siehe Rechenschaftsbericht.

 
Jensen-Alpha

Das "Jensen-Alpha" misst die risikoadjustierte (in Form von Beta) Überrendite des Fonds gegenüber dem Marktindex (Referenzindex; Benchmark). Die Kennzahl wird auf Basis der monatlichen Fondsrenditen berechnet. Ein positiver Wert deutet auf einen Mehrwert durch das Management hin.

 

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K

 
Kapitalanlagegesellschaft (KAG)

Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf gerichtet ist, bei ihnen investiertes Geld im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger nach dem Grundsatz der Risikomischung (siehe auch Diversifikation) in Form von Wertpapier-, Beteiligungs- oder Grundstücksondervermögen anzulegen.

 
Körperschaftssteuerguthaben

Aktionäre erhalten beim Bezug von Dividende eine Steuergutschrift über die dem Fonds berechnete Körperschaftssteuer. Das Steuerguthaben beträgt 3/7 der im Fondsertrag enthaltenen inländische Dividendenanteile. Das Steuerguthaben kann im Rahmen der Einkommen- oder Körperschaftssteuer-Veranlagung geltend gemacht werden.

 
Konsolidierung

Stabilisierung der Kursentwicklung an der Börse nach stärkeren Schwankungen.

 
Kosten

Zu den Kosten einer Investmentanlage gehören Ausgabeaufschlag, Verwaltungsvergütung, Depotbankvergütung und sonstige Kosten (z.B. Kosten für Berichterstattung, Depotgebühren).

 

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L

 
Länderfonds

Fonds, die in Wertpapiere investieren, deren Emittenten in einem bestimmten Land ihren Sitz haben.

 
Laufzeitfonds

Fonds mit begrenzter Laufzeit. Am Ablaufdatum wird der gesamte Fonds aufgelöst und das Fondsvermögen an die Anteilinhaber ausgeschüttet. Eine zwischenzeitliche Rückgabe der Anteilscheine ist üblicherweise möglich.
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Leitzinsen

Von der Bundesbank festgesetzter Zinssatz für die Abgabe von Zentralbankgeld (- Diskontsatz, - Lombardsatz, - Wertpapierpensionssatz). Die Leitzinsen beeinflussen das Zinsniveau am Geldmarkt.

 
Lombardsatz

Zinssatz der Bundesbank für die Kreditgewährung an Banken gegen Verpfändung von Wertpapieren.

 

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M

 
Marktkapitalisierung

Marktpreis einer AG. Um diesen zu erhalten, wird die Summer der Aktien mit dem Börsenkurs multipliziert.

 
Multi-KAG Depot (s. auch ebase Depot)

Ein Depot in dem alle Fonds des ebase Fondsspektrums verwahrt und verwaltet werden können. Das ebase Fondsspektrum ist täglich aktuell auf der ebase Homepage abrufbar.

 
Mittelabflüsse

Unter Mittelabflüssen versteht man die zurückgegebenen Anteile eines Investmentfonds innerhalb eines bestimmten Zeitraumes.

 
Mutual funds

Amerikanische Bezeichnung für offene Wertpapier-Investmentfonds.

 

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N

 
Nebenwerte (Small-Caps)

Aktien von kleinen und mittelgroßen Gesellschaften.

 
Negativer thesaurierender Ertrag

Wenn die Kosten (Verwaltungsgebühr u.a.) die steuerpflichtigen Erträge (Zinsen, Dividenden u.a. ) übersteigen, ergibt sich ein "negativer Ertrag". Da die Ausschüttung eines negativen Geldbetrages nicht möglich ist, werden negative Erträge thesauriert. Dieser negative Ertrag kann vom Anleger steuerlich geltend gemacht und mit positiven Erträgen verrechnet werden.

 
Nettoinventarwert

Um den Wert des Fondsvermögens zu erhalten, werden von den Vermögensgegenständen sämtliche Verbindlichkeiten abgezogen. Dieses Vermögen wird durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile geteilt. Man erhält so den Nettoinventarwert eines Anteils.

 
Nichtveranlagungsbescheinigung

Eine Nichtveranlagungsbescheinigung kann durch Privatanleger, die auf Grund entsprechend geringer Einkünfte nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, bei ihrem Wohnsitz-Finanzamt beantragt werden. Wird die Bescheinigung rechtzeitig vor Ausschüttung dem depotführenden Kreditinstitut vorgelegt, behält dieses bei der Ausschüttung keine Zinsabschlagsteuer ein. Sie zahlt außerdem das Körperschaftssteuerguthaben sowie die auf inländische Dividenden einbehaltene Kapitalertragssteuer sofort aus. Bei thesaurierenden Fonds können die Beträge sofort wieder angelegt werden.

 
Nikkei

Der Nikkei umfasst mehrere japanische Aktienindices. Der bekannteste ist der Nikkei 225. Der die wichtigsten japanischen Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung umfasst.

 
No-load Funds

Amerikanische Bezeichnung für Fonds, die ohne Ausgabeaufschlag verkauft werden.

 

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O

 
Obligation

Festverzinsliches Wertpapier.

 
Offene Fonds

Die Zahl der Anteile ist von vornherein unbestimmt. Die Fondsgesellschaft gibt je nach Bedarf neue Anteile aus und nimmt ausgegebene Anteile zurück.

 
Offene Immobilienfonds

Diese Investmentfonds legen ihre Gelder überwiegend in Büro- und Geschäftsgrundstücken an, wobei die Anzahl der ausgegebenen Anteile nicht begrenzt ist. Die Fondsanteile können zu jedem Bewertungstag zurückgegeben werden. Auch bei offenen Immobilienfonds ist das Risiko eingeschränkt. Im Kapitalanlagegesetz werden diesbezüglich Regelungen festgehalten. Es müssen mindestens zehn verschiedene Objekte in einem Fonds sein. Kein Objekt darf zum Kaufzeitpunkt mehr als 15% des Fondsvermögen ausmachen. Eine Kreditaufnahme ist nur bis zu 50% des Immobilienbestandes möglich. Für die Immobilien im Fonds wird kein Börsenkurs ermittelt. Die Bewertung erfolgt durch einen Sachverständigen-Ausschuss. Sie beruht auf den nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen der einzelnen Immobilien.

 
Offshore Fonds

Investmentfonds, deren hauptsächliche Absatzgebiete außerhalb des Domizillandes liegen. Die Offshore Fonds genießen in ihren Ländern, in denen sie den Status von sogenannten "non resident companies" haben und als solche keinen Devisen- und Anlagerestriktionen unterliegen, steuerliche Vorteile und unterstehen keiner Aufsichtsbehörde.
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Optionsanleihe

Festverzinsliches Wertpapier, das mit Zusatzrechten, den Optionsscheinen, ausgestattet ist, die zum Kauf einer in den Optionsbedingungen festgelegten Anzahl von Aktien in einem bestimmten Zeitraum zu einem festen Optionspreis berechtigt.

 
OTC

Abkürzung für "over the counter". Bezeichnung für den außerbörslichen Handel.

 

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P

 
Passives Fondsmanagement

(Gegensatz Aktives Fondsmanagement) Diesem liegt die Annahme zugrunde, dass es langfristig schwer ist, durch ein aktives Fondsmanagement den entsprechenden Index (DAX, Euro Stoxx, S&P500) in einem bestimmten Markt zu schlagen. Daher gibt es Indexfonds, die versuchen, einzelne Indizes möglichst getreu nachzubilden. Indexorientierte Fonds eignen sich besonders für sehr langfristige Analgezeiträume (15 Jahre und mehr).

 
Performance

Die Performanceberechnung erfolgt i.d.R. gemäß der BVI-Methode, d.h. die Wertentwicklung berechnet sich auf Basis von Rücknahmepreisen unter Berücksichtigung der vollständigen Wiederanlage aller zwischenzeitlichen Ausschüttungen zum jeweiligen Rücknahmepreis.

 
Portfolio

Zusammensetzung des Wertpapiervermögens in einem Fonds. Synonym: Portefeuille

 
Publikumsfonds (siehe auch Offene Fonds)

Investmentfonds, deren Anteile von jedermann frei zugänglich erworben und jederzeit zurückgegeben werden können.

 

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Q

 
Quellensteuer

Nach dem Quellenprinzip erhobene Steuer, d.h. am Ort und zur Zeit des Entstehens der steuerpflichtigen Zahlung. Dabei wird der Schuldner der Zahlung gesetzlich zur Einbehaltung und Abführung des festgesetzten Steuerbetrags verpflichtet.
Die bekannteste nationale Quellensteuer ist die Einkommensteuer in Form der Lohnsteuer.
Kapitalanleger verbinden mit dem Begriff der Quellensteuer vor allem die auf Dividenden und Zinsen einbehaltene Kapitalertragsteuer. Die so einbehaltene Steuer wird auf die endgültige Steuerschuld des steuerpflichtigen Empfängers angerechnet und ggf. auch erstattet.

 

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R

 
Rating

Beurteilung der Bonität, d. h. der Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners (Emittenten). Unabhängige Agenturen bedienen sich bei dieser Klassifizierung bestimmter Kennziffern, sog. Rating-Skalen (z.B. von AAA für die beste Bonität bis D für mangelnde Zahlungsfähigkeit).

 
Rechenschaftsbericht

Zur Information der Anleger wird regelmäßig zum Geschäftsjahresende ein Rechenschaftsbericht erstellt, der ausführlich über die Entwicklung des jeweiligen Wertpapiermarktes, die Ausschüttung, steuerrelevante Daten sowie die Anlagepolitik des jeweiligen Fonds informiert. Darüber hinaus erscheint jeweils zur Mitte des Geschäftsjahres für jeden Fonds ein Halbjahresbericht.
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Rendite

Gesamterfolg einer Anlage, in der Regel bestehend aus Zins- und Dividendenerträgen sowie den Kursveränderungen, in Relation gesetzt zum investierten Kapital.

 
Rentenfonds

Fonds, der vornehmlich fest- und/oder variabel verzinsliche Wertpapiere (sog. Rentenpapiere) enthält.

 
Rücknahmepreis

Preis, den der Anleger bei der Rückgabe der Fondsanteile erhält.

 

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S

 
Shareholder-Value

Das Shareholder-Value-Prinzip ist ein Managementkonzept, das den Erfolg der Aktionäre in den Mittelpunkt der Geschäftspolitik stellt. Aktionärsfreundliche Informationspolitik, langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrenditen und eine zielgerichtete, auf die Kernkompetenzen ausgerichtete Unternehmensstrategie bilden die Basis.

 
Sharpe-Ratio

Die Sharpe-Ratio misst die Überrendite eines Fonds über die sichere Anlage pro Risikoeinheit. Als Risikomaß wird die Kennzahl Volatilität verwendet. Alle Größen werden auf annualisierter Basis berechnet.

 
Sondervermögen

 
Sondervermögen sind im Sinne des §6 KAGG (Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften) das "bei der Kapitalanlagegesellschaft gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Geld und die damit angeschafften Vermögensgegenstände". Wichtig hierbei ist, dass diese Sondervermögen vom Vermögen der Gesellschaft gesondert angelegt werden.

 
Sparplan

siehe Einzahlplan.

 
Spezialitätenfonds

Fonds, die sich durch einen besonderen Anlageansatz oder eine spezielle Ausrichtung auf bestimmte Länder, Branchen oder auf bestimmte Anlageinstrumente von "normalen" Investmentfonds unterscheiden.
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Steueroptimierte Fonds

Fonds, deren Anlagepolitik ausdrücklich auf die Nach-Steuer-Rendite ausgelegt sind.

 

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T

 
Thesaurierende Fonds

Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds werden bei thesaurierenden Fonds die Erträge direkt im Fondsvermögen wiederangelegt; dadurch entsteht ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt.

 
Total Expense Ratio (TER)

Die TER ist eine Kennziffer, die alle innerhalb des vorangegangenen Geschäftsjahres in einem Fonds entstehenden Kosten zusammenfasst. Diese Gesamtkostenbelastung wird in Prozent des durchschnittlichen Fondsvermögens angegeben. Neben der Managementvergütung und Depotbankvergütung umfasst sie auch Prüfungskosten oder die Kosten für den Druck der Rechenschaftsberichte. Erfolgsabhängige Vergütungen, wie sie von einigen Gesellschaften erhoben werden, und Transaktionskosten sind nicht enthalten. Ebenso wird der einmalig anfallende Ausgabeaufschlag nicht mit eingerechnet. 

 
Trading

Kurzfristige Käufe und Verkäufe von Wertpapieren mit dem Ziel kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen.

 

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U

 
Umbrella Fonds

Investmentfondstruktur mit mehreren Unterfonds. Die Struktur bildet eine juristische Einheit, so dass nur für den gesamten Umbrella-Fonds ein Zulassungsverfahren bei der zuständigen Behörde nötig ist.

 
Umlaufrendite

Rendite aller im Umlauf befindlichen festverzinslichen Wertpapiere, die regelmäßig von der Bundesbank errechnet wird.

 

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V

 
Value-Ansatz

So bemüht sich der Value-Manager, unterbewertete Unternehmen oder Substanzwerte zu identifizieren. Diese erscheinen im historischen Vergleich oder zu anderen Anlagealternativen günstig und sollten künftig in der Bewertung aufholen. Folgende Eigenschaften kennzeichnen eine Value-Aktie: ein niedriges Verhältnis von Markt- zu Buchwert bzw. zum Gewinn, eine hohe Dividendenrendite sowie idealerweise eine positive Trendumkehr bei den Gewinnschätzungen.

 
Verkaufsprospekt

Der Verkaufsprospekt enthält alle Angaben, die für die Beurteilung der Investmentanlage von wesentlicher Bedeutung sind. Der Verkaufsprospekt muss dem Anteilerwerber zusammen mit dem Rechenschaftsbericht und ggf. dem Halbjahresbericht ausgehändigt werden.
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Verwaltungsvergütung

Gebühr, die für die Verwaltung und das Management der Fonds von der Fondsgesellschaft in Rechnung gestellt wird.

 
Volatilität

Eine Größe für die erwartete oder historische Schwankungsbreite des Basiswerts (z.B. Aktie) während eines bestimmten Zeitraumes.

 

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W

 
Wertentwicklung

Der Erfolg einer Investmentanlage wird an der Wertentwicklung der Anteile gemessen. Als Basis für die Wertberechnung werden die Anteilwerte (=Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung zwischenzeitlicher Ausschüttungen, die kostenfrei reinvestiert werden.

 
Wertpapier-Kennnummer (WKN)

Die Wertpapier-Kennnummer ist eine sechsstellige Zahl, die jedes Wertpapier - also auch jeden Fonds - eindeutig identifiziert. Die WKN ist 2003 durch die ISIN abgelöst worden

 
Wertpapierpensionssatz

Dieser "dritte Leitzinssatz" wird von der Bundesbank zur Feinsteuerung der Geldmenge eingesetzt. Es werden lombardfähige Wertpapiere verwendet, die die Banken nach 30 Tagen zurücknehmen.

 

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X

 
Xetra

Elektronisches Börsenhandelssystem, das 1997 das in Deutschland bis dahin genutzte Ibis-System ablöste. Unter Xetra können theoretisch Aktien rund um die Uhr gehandelt werden. Das System soll auch dem Privatanleger die Möglichkeit bieten, Wertpapiere außerhalb der üblichen Börsenzeiten zu günstigen Konditionen zu ordern. Verfechter des Handelssystems glauben außerdem, dass Xetra dem Anleger mehr Transparenz bietet und zu einer faireren Preisbildung führt. Kritiker hingegen befürchten, dass schon bald durch die zunehmende Computerisierung der Börsengeschäfte der Parketthandel vollständig abgeschafft werden wird.

 

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Y

 
Yield

angelsächsische Bezeichnung für Rendite

 

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Z

 
Zero-Bonds

Anleihen, die keine Zinskupons haben, also nicht laufend verzinst werden. Stattdessen werden sie unter "pari" - also unter 100% - emittiert und bei Fälligkeit zum Nominalwert (mit 100%) eingelöst. 

 
Zertifikat

Wertpapier, in dem die Ansprüche des Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft dokumentiert sind. Der Anteilschein bzw. das Investment-Zertifikat ist eine Urkunde, die dem Inhaber das Miteigentum am Fondsvermögen verbrieft.

 
Zielfonds

Fonds, der auf ein bestimmtes Anlageziel hin konzipiert ist. Die verschiedenen Fonds-Typen definieren sich nach dem deutschen Investmentrecht über die Anlagegegenstände, in die überwiegend investiert werden muss.

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Quelle: European Bank for Fund Services GmbH (ebase)
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 


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