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A Verpflichtung eines Unternehmens, dessen Wertpapiere im amtlichen Handel oder geregelten Markt an einer Wertpapierbörse gehandelt werden, der Öffentlichkeit nicht bekannte kursrelevante Tatsachen unverzüglich mitzuteilen. Wertpapier, das dem Eigentümer ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Die Aktienanalyse ist ein Verfahren zur Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der entsprechenden Aktie. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien. Sondervermögen (siehe Investmentfonds), das je nach Vertragsbedingungen vollständig oder überwiegend in Aktien investiert ist. Aktienlaufzeitfonds Aktienfonds mit begrenzter Laufzeit (siehe Laufzeitfonds). Nach der festgelegten Laufzeit wird der Fonds aufgelöst und das Fondsvermögen den Anteilinhabern zurückgezahlt. Allgemeine Bezeichnung für sämtliche Organisationsformen des Aktienhandels. Der Aktienhandel findet börslich (Parketthandel) oder ausserbörslich (Telefonhandel und Xetra-Handel) statt. Der Aktienmarkt in Deutschland unterscheidet den amtlichen Handel, geregelten Markt, den Freiverkehr sowie den Neuen Markt. (Gegenteil: Passives Fondsmanagement) Dieser Investment-Ansatz geht davon aus, dass eine Fondsgesellschaft durch ihr professionelles Analyse- und Bewertungswissen in der Lage ist, fehlbewertete Titel rechtzeitig zu erkennen und zu kaufen bzw. zu verkaufen, bevor der breite Markt darauf reagiert und der Kurs sich entsprechend anpasst. Dazu werden durch den Fondsmanager oder Analysten die Zahlen von Unternehmen sehr genau analysiert, andererseits werden in Einzelgesprächen die Unternehmensleitungen über die augenblickliche wirtschaftliche Situation, die Strategie und den Ausblick für die Unternehmen befragt. Über aktiv verwaltete Fonds können Anleger auch in Wirtschaftsbranchen oder Zukunftsthemen investieren, für die es derzeit keine gängigen Indizes gibt. Zielfonds zum Zwecke der individuellen Altersvorsorge. AS-Fonds haben überwiegend in Substanzwerte (Aktien, Immobilien) zu investieren. Erträge müssen thesauriert werden. Die Anlagepolitik dient der Realisierung der Anlageziele. Zum Instrumentarium gehören z.B. die Auswahl der Wertpapiere, die Festlegung der Kauf- und Verkaufszeitpunkte und die Steuerung der Barreserve. Die Anlagepolitik deutscher Fonds muss sich im Rahmen gesetzlicher und vertragsmäßiger Vorschriften bewegen. Gesamter prozentualer Wertzuwachs eines Anlagefonds während eines bestimmten Zeitraums. Dieser setzt sich aus den Ausschüttungen und den Kursgewinnen zusammen. Ein Zielfonds kann mehrere Anteilsklassen (z.B. P, L) haben. Diese unterscheiden sich vor allem in der Kombination der verschiedenen Kostenbestandteile. Der Anteilwert ist die Summe aller im Sondervermögen enthaltenen Gegenstände bezogen auf einen Anteilschein. Die strategische Aufteilung des verfügbaren Kapitals auf verschiedene Anlageinstrumente: Aktien, Obligationen und Geldmarktinstrumente. Die Anlagen werden anschließend ggf. auf verschiedene Regionen und Währungen aufgeteilt. Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die für den Anleger meist nur beim Kauf von Fondsanteilen anfällt. So wird beim Kauf der eigentliche Fondstagespreis (Rücknahmepreis) um den Ausgabeaufschlag ergänzt, woraus der sog. Ausgabepreis entsteht. Anteilwert + Ausgabeaufschlag des Fonds = Ausgabepreis. Im Gegensatz dazu der Rücknahmepreis. Fonds, die am Geschäftsjahresende die dem Fonds zugeflossenen ordentlichen und evtl. auch außerordentlichen Erträge an die Anteilinhaber ausschütten (im Gegensatz zu thesaurierenden Fonds). Bei einem ausschüttenden Investmentfonds werden ordentliche und ggf. außerordentliche Erträge (siehe Erträge) in der Regel einmal pro Jahr ausgeschüttet. Die Erträge werden bis zum Ausschüttungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen damit im Jahresverlauf den Anteilwert. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilwert am Ausschüttungstag um exakt den Ausschüttungsbetrag.
Längere Zeit anhaltender, starker Kursrückgänge an der Börse. Gegensatz zu Hausse. Vergleichsmaßstab für die Wertentwicklung eines Fonds (z.B. ein bestimmter Index). Zur Information der Anleger wird regelmäßig zum Geschäftsjahresende des Investmentfonds ein Rechenschaftsbericht erstellt, der ausführlich über die Entwicklung des jeweiligen Wertpapiermarktes, die Ausschüttung, steuerrelevante Daten sowie die Anlagepolitik des jeweiligen Fonds informiert. Darüber hinaus erscheint jeweils zur Mitte des Geschäftsjahres für jeden Fonds ein Halbjahresbericht. Der Beta-Faktor gibt die durchschnittliche prozentuale Veränderung der Fondsrendite an, wenn der Markt (Benchmark) um 1% steigt oder fällt. Ein Wert über (unter) 1 bedeutet im Schnitt eine stärkere (schwächere) Bewegung des Fonds gegenüber der Benchmark. Gebräuchliche Bezeichnung für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung und entsprechend hohem Marktgewicht. In Deutschland sind die Blue Chips im Index DAX zusammengefasst. Festverzinsliche Wertpapiere bzw. Rentenpapiere.
Aktienfonds, die ausschließlich in Aktien einer bestimmten Branche investieren.
Die BaFin vereint die Geschäftsbereiche der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (Bankenaufsicht), für das Versicherungswesen (Versicherungsaufsicht) sowie für den Wertpapierhandel (Wertpapieraufsicht/Asset-Management) in sich und führt diese weiter. Gegründet am 25. März 1970 in Frankfurt. Zweck ist die Förderung der Investmentidee und die Wahrung der Interessen seiner Mitglieder. Zu erreichen ist der BVI im Internet unter der Adresse www.bvi.de. Der BVI stellt u.a. auch zahlreiche Statistiken der Fondsgesellschaften zum Download zur Verfügung.
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A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Fonds, deren Vermögen wiederum in andere Investmentfonds angelegt wird. Dadurch wird eine noch breitere Streuung und ein niedrigeres Schwankungsrisiko als bei "normalen" Fonds erreicht. Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Wird aus den 30 repräsentativen Aktienwerten berechnet und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes. Die Depotbank erhält für ihre Tätigkeit die banküblichen Depotgebühren sowie eine Vergütung, die sich nach Maßgabe der Vertragsbedingungen ergibt. (Future Fonds, Hedge-Fonds) Fonds, die schwerpunktmäßig Terminmarktinstrumente in Futures, Optionen, Swaps oder anderen Derivaten investiert sind. Neben den Finanzderivaten sind auch Warentermingeschäfte möglich. Je nach Ausrichtung sind sowohl spekulative als auch risikomindernde Varianten denkbar. Zinssatz, zu dem die Bundesbank Wechsel von den Banken kauft. Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko. Mit einem Investmentfonds ist es sehr bequem möglich, das Risiko auf mehrere Unternehmen, Branchen und Länder sowie Anlageinstrumente zu verteilen. Der Dow Jones Industrial Index (DJI) ist der bekannteste Index der New York Stock Exchange (NYSE) und spiegelt die Kursentwicklung der 30 bedeutendsten US-Aktien wider. Er ist ein gewichteter Index, der die marktführenden Unternehmen repräsentiert und wird laufend ermittelt sowie börsentäglich veröffentlicht. Durchschnittliche Bindungsdauer des in einem Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital ist die Duration kürzer als die Restlaufzeit der Titel.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Ein Depot in dem prinzipiell alle Fonds, die in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, verwahrt werden können. Regelmäßige, meist zielgerichtete Anlage eines gleichbleibenden oder dynamisierten Betrages auf ein Investmentdepot; Ausnutzung des Cost-average-Effektes. Sammelbegriff für Referenzstaaten in Mittel -und Osteuropa, Südamerika sowie Süd- und Ostasien. Der Entnahmeplan ist eine Vereinbarung zwischen Anleger und der Kapitalanlagegesellschaft über regelmäßige Auszahlungen aus einem Investmentdepot. Höhe und Zeitabstand der Auszahlungen bestimmt der Anleger individuell. Zu den ordentlichen Erträgen zählen Zins- und Dividendeneinnahmen. Diese unterliegen vollständig der Steuerpflicht. Unter außerordentlichen Erträgen versteht man Veräußerungs-(Kurs)-Gewinne sowie Bezugsrechterlöse, die dem Privatanleger i.d.R. steuerfrei zufließen.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Repräsentativer Geldmarktzinssatz in den USA; die US-amerikanische Notenbank (kurz: Fed) kontrolliert diesen Satz und steuert mit diesem die Liquidität, in etwa vergleichbar mit dem Diskontsatz in Deutschland. Wertpapiere mit einer feststehenden gleichbleibenden Verzinsung (Nominalverzinsung). Der Anleger gewährt dem Emittenten quasi ein Darlehen in Höhe des Nennwertes und hat Anspruch auf eine feste nominale Verzinsung sowie Rückzahlung zu 100% zum Laufzeit-Ende. Kurzbezeichnung für die von einer Kapitalanlagegesellschaft verwalteten Sondervermögen, die in Wertpapieren oder Immobilien angelegt sind. Gremium, das Anlageentscheidungen für den jeweiligen Investmentfonds trifft. Fondsrating bezeichnet die Bewertung von Fonds. Rating-Agenturen analysieren Fondsanbieter und Fonds und liefern Kriterien zur Beurteilung des Gesamtrisikos einer Fondsanlage. Der Fondstausch bezeichnet die Möglichkeit, innerhalb der Fondspalette einer Kapitalanlagegesellschaft von einem Fonds in einen anderen zu wechseln. Die Fondsumschichtung bezeichnet die Möglichkeit, innerhalb der ebase Fondspalette von einem Fonds der einen Investmentgesellschaft in einen Fonds einer anderen Fondsgesellschaft zu wechseln. Das Fondsvermögen umfasst den Gesamtwert aller Vermögensgegenstände des Sondervermögens. Das Fondsvermögen eines Wertpapierfonds besteht aus Aktien und/oder festverzinslichen Wertpapieren, einer Barreserve sowie sonstigen Vermögenswerten (beispielsweise Optionsrechten).
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Fonds, die i.d.R. am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals oder eines bestimmten Prozentsatzes davon (z.B. 95%) versprechen. Die Garantie wird erfüllt, indem das Kursrisiko von Aktienmärkten durch entsprechende Options- bzw. Absicherungsstrategien begrenzt wird. Entsprechend seinen Anlagegrundsätzen kann ein Geldmarktfonds seine Mittel zu 100% in Geldmarktinstrumenten investieren. Dies sind insbesondere verzinsliche Wertpapiere - beispielsweise Anleihen, unverzinsliche Schatzanweisungen, Einlagenzertifikate von Kreditinstituten - und Schuldscheindarlehen sowie Bankguthaben. Die für den Fonds erworbenen Bankguthaben und Geldmarktinstrumente dürfen maximal eine (Rest-) Laufzeit von 12 Monaten haben. Fonds, die gemäß ihren Anlagebedingungen sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Wertpapieren investieren. Je nach Ausrichtung sind Höchst- und/oder Mindestgrenzen für den Aktienanteil festgelegt. Das Chance-Risiko-Profil eines solchen Fonds liegt zwischen einem Aktien- und einem Rentenfonds. Der geschlossene Fonds bezeichnet die Anlage mit limitierter Auflage. In Deutschland kommt diese Anlageform in Form von geschlossenen Immobilienfonds einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) vor, deren Mittel durch den Verkauf einer bestimmten, von vornherein begrenzten Anzahl von Anteilen aufgebracht werden. Wird das geplante Volumen erreicht, wird der Fonds geschlossen und die Ausgabe von Anteilen eingestellt. Einen Anspruch auf Rücknahme des Anteiles hat der Anleger bei einem geschlossenen Fonds nicht. Die Anteile können nur an Dritte oder über die Börse verkauft werden. Geschlossene Fonds unterliegen nicht den Anlegerschutzvorschriften des KAGG. Gesetzliche Grundlage für die Kapitalanlage in deutschen Investmentfonds. Das Gesetz umfasst z.B. Anlagebestimmungen und Anlagegrenzen, Erwerbs- und Veräußerungsvorschriften, Depotbankbestimmungen, Publizitätsvorschriften, steuerrechtliche Vorschriften sowie Maßnahmen zum Anlegerschutz. Der Growth-Manager erwartet überdurchschnittliche Renditen von Gesellschaften mit hohen Gewinnerwartungen und solider Geschäftsentwicklung. Er geht davon aus, dass der Markt das außerordentliche Wachstum der Growth-Stocks auch in Zukunft prämieren wird. Die überdurchschnittliche Gewinnentwicklung von Growth-Aktien kann an einer hohen prozentualen Veränderung von historischen Gewinnen sowie kurz- und langfristigen Analysten-Schätzungen abgelesen werden.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Jede KAG muss einmal im Jahr zum Geschäftshalbjahr einen Halbjahresbericht erstellen. Der Halbjahresbericht muss dem Käufer von Fondsanteilen mit dem Rechenschaftsbericht übergeben werden. Länger anhaltende, starke Kurssteigerungen an der Börse. Gegensatz zu Baisse. Investmentfonds, der durch häufiges Umschichten seiner Anlagen, vor allem durch spekulative Operationen wie Termingeschäfte, Leerverkäufe und Kreditaufnahmen, versucht, rasche Gewinne zu erzielen. In Deutschland sind Hedge Funds seit März 2004 zugelassen.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Errechneter Durchschnitt der Kurse am Aktienmarkt. Das bekannteste Marktbarometer am deutschen Aktienmarkt, der DAX-Index, spiegelt die Kursentwicklung der 30 umsatzstärksten deutschen Aktientitel wider. Fonds, die die Zusammensetzung eines bestimmten, i.d.R. repräsentativen Indizes vollständig oder in hoher Übereinstimmung nachbilden. Die Performance des Fonds sollte die Entwicklung des Indizes widerspiegeln. Die exakte Nachbildung eines Index ist aus technischen Gründen oft schwer möglich. Außerdem stehen auch die Anlagegrenzen des KAGG einer exakten Index-Nachbildung entgegen, da Einzeltitel nicht mehr als 10% des Fondsvermögen ausmachen dürfen. Recheneinheit für die Bemessung des Anteils eines Anlegers am Fondsvermögen eines Investmentfonds. Investmentfonds Ein von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltetes und von einer Depotbank verwahrtes, nach dem Grundsatz der Risikostreuung investiertes Sondervermögen.
Der ISIN-Code besteht aus zwölf Stellen und ist in drei Elemente gegliedert. Die ersten beiden Stellen sind für eine Buchstabenkombination reserviert, die das jeweilige Herkunftsland identifiziert. So steht zum Beispiel DE für Deutschland, LU für Luxemburg. Im Anschluss folgt eine nationale Kennnummer mit bis zu neun Stellen. Der ISIN-Code ersetzt zukünftig die Wertpapierkennnummer (WKN).
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z siehe Rechenschaftsbericht. Das "Jensen-Alpha" misst die risikoadjustierte (in Form von Beta) Überrendite des Fonds gegenüber dem Marktindex (Referenzindex; Benchmark). Die Kennzahl wird auf Basis der monatlichen Fondsrenditen berechnet. Ein positiver Wert deutet auf einen Mehrwert durch das Management hin.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf gerichtet ist, bei ihnen investiertes Geld im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger nach dem Grundsatz der Risikomischung (siehe auch Diversifikation) in Form von Wertpapier-, Beteiligungs- oder Grundstücksondervermögen anzulegen. Aktionäre erhalten beim Bezug von Dividende eine Steuergutschrift über die dem Fonds berechnete Körperschaftssteuer. Das Steuerguthaben beträgt 3/7 der im Fondsertrag enthaltenen inländische Dividendenanteile. Das Steuerguthaben kann im Rahmen der Einkommen- oder Körperschaftssteuer-Veranlagung geltend gemacht werden. Stabilisierung der Kursentwicklung an der Börse nach stärkeren Schwankungen. Zu den Kosten einer Investmentanlage gehören Ausgabeaufschlag, Verwaltungsvergütung, Depotbankvergütung und sonstige Kosten (z.B. Kosten für Berichterstattung, Depotgebühren).
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Fonds, die in Wertpapiere investieren, deren Emittenten in einem bestimmten Land ihren Sitz haben. Fonds mit begrenzter Laufzeit. Am Ablaufdatum wird der gesamte Fonds aufgelöst und das Fondsvermögen an die Anteilinhaber ausgeschüttet. Eine zwischenzeitliche Rückgabe der Anteilscheine ist üblicherweise möglich. Von der Bundesbank festgesetzter Zinssatz für die Abgabe von Zentralbankgeld (- Diskontsatz, - Lombardsatz, - Wertpapierpensionssatz). Die Leitzinsen beeinflussen das Zinsniveau am Geldmarkt. Zinssatz der Bundesbank für die Kreditgewährung an Banken gegen Verpfändung von Wertpapieren.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Marktpreis einer AG. Um diesen zu erhalten, wird die Summer der Aktien mit dem Börsenkurs multipliziert. Ein Depot in dem alle Fonds des ebase Fondsspektrums verwahrt und verwaltet werden können. Das ebase Fondsspektrum ist täglich aktuell auf der ebase Homepage abrufbar. Unter Mittelabflüssen versteht man die zurückgegebenen Anteile eines Investmentfonds innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Amerikanische Bezeichnung für offene Wertpapier-Investmentfonds.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Aktien von kleinen und mittelgroßen Gesellschaften. Wenn die Kosten (Verwaltungsgebühr u.a.) die steuerpflichtigen Erträge (Zinsen, Dividenden u.a. ) übersteigen, ergibt sich ein "negativer Ertrag". Da die Ausschüttung eines negativen Geldbetrages nicht möglich ist, werden negative Erträge thesauriert. Dieser negative Ertrag kann vom Anleger steuerlich geltend gemacht und mit positiven Erträgen verrechnet werden. Um den Wert des Fondsvermögens zu erhalten, werden von den Vermögensgegenständen sämtliche Verbindlichkeiten abgezogen. Dieses Vermögen wird durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile geteilt. Man erhält so den Nettoinventarwert eines Anteils. Eine Nichtveranlagungsbescheinigung kann durch Privatanleger, die auf Grund entsprechend geringer Einkünfte nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, bei ihrem Wohnsitz-Finanzamt beantragt werden. Wird die Bescheinigung rechtzeitig vor Ausschüttung dem depotführenden Kreditinstitut vorgelegt, behält dieses bei der Ausschüttung keine Zinsabschlagsteuer ein. Sie zahlt außerdem das Körperschaftssteuerguthaben sowie die auf inländische Dividenden einbehaltene Kapitalertragssteuer sofort aus. Bei thesaurierenden Fonds können die Beträge sofort wieder angelegt werden. Der Nikkei umfasst mehrere japanische Aktienindices. Der bekannteste ist der Nikkei 225. Der die wichtigsten japanischen Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung umfasst. Amerikanische Bezeichnung für Fonds, die ohne Ausgabeaufschlag verkauft werden.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Festverzinsliches Wertpapier. Die Zahl der Anteile ist von vornherein unbestimmt. Die Fondsgesellschaft gibt je nach Bedarf neue Anteile aus und nimmt ausgegebene Anteile zurück. Diese Investmentfonds legen ihre Gelder überwiegend in Büro- und Geschäftsgrundstücken an, wobei die Anzahl der ausgegebenen Anteile nicht begrenzt ist. Die Fondsanteile können zu jedem Bewertungstag zurückgegeben werden. Auch bei offenen Immobilienfonds ist das Risiko eingeschränkt. Im Kapitalanlagegesetz werden diesbezüglich Regelungen festgehalten. Es müssen mindestens zehn verschiedene Objekte in einem Fonds sein. Kein Objekt darf zum Kaufzeitpunkt mehr als 15% des Fondsvermögen ausmachen. Eine Kreditaufnahme ist nur bis zu 50% des Immobilienbestandes möglich. Für die Immobilien im Fonds wird kein Börsenkurs ermittelt. Die Bewertung erfolgt durch einen Sachverständigen-Ausschuss. Sie beruht auf den nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen der einzelnen Immobilien. Investmentfonds, deren hauptsächliche Absatzgebiete außerhalb des Domizillandes liegen. Die Offshore Fonds genießen in ihren Ländern, in denen sie den Status von sogenannten "non resident companies" haben und als solche keinen Devisen- und Anlagerestriktionen unterliegen, steuerliche Vorteile und unterstehen keiner Aufsichtsbehörde. Festverzinsliches Wertpapier, das mit Zusatzrechten, den Optionsscheinen, ausgestattet ist, die zum Kauf einer in den Optionsbedingungen festgelegten Anzahl von Aktien in einem bestimmten Zeitraum zu einem festen Optionspreis berechtigt. Abkürzung für "over the counter". Bezeichnung für den außerbörslichen Handel.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z (Gegensatz Aktives Fondsmanagement) Diesem liegt die Annahme zugrunde, dass es langfristig schwer ist, durch ein aktives Fondsmanagement den entsprechenden Index (DAX, Euro Stoxx, S&P500) in einem bestimmten Markt zu schlagen. Daher gibt es Indexfonds, die versuchen, einzelne Indizes möglichst getreu nachzubilden. Indexorientierte Fonds eignen sich besonders für sehr langfristige Analgezeiträume (15 Jahre und mehr). Die Performanceberechnung erfolgt i.d.R. gemäß der BVI-Methode, d.h. die Wertentwicklung berechnet sich auf Basis von Rücknahmepreisen unter Berücksichtigung der vollständigen Wiederanlage aller zwischenzeitlichen Ausschüttungen zum jeweiligen Rücknahmepreis. Zusammensetzung des Wertpapiervermögens in einem Fonds. Synonym: Portefeuille Investmentfonds, deren Anteile von jedermann frei zugänglich erworben und jederzeit zurückgegeben werden können.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Nach dem Quellenprinzip erhobene Steuer, d.h. am Ort und zur Zeit des Entstehens der steuerpflichtigen Zahlung. Dabei wird der Schuldner der Zahlung gesetzlich zur Einbehaltung und Abführung des festgesetzten Steuerbetrags verpflichtet.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Beurteilung der Bonität, d. h. der Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners (Emittenten). Unabhängige Agenturen bedienen sich bei dieser Klassifizierung bestimmter Kennziffern, sog. Rating-Skalen (z.B. von AAA für die beste Bonität bis D für mangelnde Zahlungsfähigkeit). Zur Information der Anleger wird regelmäßig zum Geschäftsjahresende ein Rechenschaftsbericht erstellt, der ausführlich über die Entwicklung des jeweiligen Wertpapiermarktes, die Ausschüttung, steuerrelevante Daten sowie die Anlagepolitik des jeweiligen Fonds informiert. Darüber hinaus erscheint jeweils zur Mitte des Geschäftsjahres für jeden Fonds ein Halbjahresbericht. Gesamterfolg einer Anlage, in der Regel bestehend aus Zins- und Dividendenerträgen sowie den Kursveränderungen, in Relation gesetzt zum investierten Kapital. Fonds, der vornehmlich fest- und/oder variabel verzinsliche Wertpapiere (sog. Rentenpapiere) enthält. Preis, den der Anleger bei der Rückgabe der Fondsanteile erhält.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Das Shareholder-Value-Prinzip ist ein Managementkonzept, das den Erfolg der Aktionäre in den Mittelpunkt der Geschäftspolitik stellt. Aktionärsfreundliche Informationspolitik, langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrenditen und eine zielgerichtete, auf die Kernkompetenzen ausgerichtete Unternehmensstrategie bilden die Basis. Die Sharpe-Ratio misst die Überrendite eines Fonds über die sichere Anlage pro Risikoeinheit. Als Risikomaß wird die Kennzahl Volatilität verwendet. Alle Größen werden auf annualisierter Basis berechnet. siehe Einzahlplan. Fonds, die sich durch einen besonderen Anlageansatz oder eine spezielle Ausrichtung auf bestimmte Länder, Branchen oder auf bestimmte Anlageinstrumente von "normalen" Investmentfonds unterscheiden. Fonds, deren Anlagepolitik ausdrücklich auf die Nach-Steuer-Rendite ausgelegt sind.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds werden bei thesaurierenden Fonds die Erträge direkt im Fondsvermögen wiederangelegt; dadurch entsteht ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt. Die TER ist eine Kennziffer, die alle innerhalb des vorangegangenen Geschäftsjahres in einem Fonds entstehenden Kosten zusammenfasst. Diese Gesamtkostenbelastung wird in Prozent des durchschnittlichen Fondsvermögens angegeben. Neben der Managementvergütung und Depotbankvergütung umfasst sie auch Prüfungskosten oder die Kosten für den Druck der Rechenschaftsberichte. Erfolgsabhängige Vergütungen, wie sie von einigen Gesellschaften erhoben werden, und Transaktionskosten sind nicht enthalten. Ebenso wird der einmalig anfallende Ausgabeaufschlag nicht mit eingerechnet. Kurzfristige Käufe und Verkäufe von Wertpapieren mit dem Ziel kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Investmentfondstruktur mit mehreren Unterfonds. Die Struktur bildet eine juristische Einheit, so dass nur für den gesamten Umbrella-Fonds ein Zulassungsverfahren bei der zuständigen Behörde nötig ist. Rendite aller im Umlauf befindlichen festverzinslichen Wertpapiere, die regelmäßig von der Bundesbank errechnet wird.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z So bemüht sich der Value-Manager, unterbewertete Unternehmen oder Substanzwerte zu identifizieren. Diese erscheinen im historischen Vergleich oder zu anderen Anlagealternativen günstig und sollten künftig in der Bewertung aufholen. Folgende Eigenschaften kennzeichnen eine Value-Aktie: ein niedriges Verhältnis von Markt- zu Buchwert bzw. zum Gewinn, eine hohe Dividendenrendite sowie idealerweise eine positive Trendumkehr bei den Gewinnschätzungen. Der Verkaufsprospekt enthält alle Angaben, die für die Beurteilung der Investmentanlage von wesentlicher Bedeutung sind. Der Verkaufsprospekt muss dem Anteilerwerber zusammen mit dem Rechenschaftsbericht und ggf. dem Halbjahresbericht ausgehändigt werden. Gebühr, die für die Verwaltung und das Management der Fonds von der Fondsgesellschaft in Rechnung gestellt wird. Eine Größe für die erwartete oder historische Schwankungsbreite des Basiswerts (z.B. Aktie) während eines bestimmten Zeitraumes.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Der Erfolg einer Investmentanlage wird an der Wertentwicklung der Anteile gemessen. Als Basis für die Wertberechnung werden die Anteilwerte (=Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung zwischenzeitlicher Ausschüttungen, die kostenfrei reinvestiert werden. Die Wertpapier-Kennnummer ist eine sechsstellige Zahl, die jedes Wertpapier - also auch jeden Fonds - eindeutig identifiziert. Die WKN ist 2003 durch die ISIN abgelöst worden Dieser "dritte Leitzinssatz" wird von der Bundesbank zur Feinsteuerung der Geldmenge eingesetzt. Es werden lombardfähige Wertpapiere verwendet, die die Banken nach 30 Tagen zurücknehmen.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Elektronisches Börsenhandelssystem, das 1997 das in Deutschland bis dahin genutzte Ibis-System ablöste. Unter Xetra können theoretisch Aktien rund um die Uhr gehandelt werden. Das System soll auch dem Privatanleger die Möglichkeit bieten, Wertpapiere außerhalb der üblichen Börsenzeiten zu günstigen Konditionen zu ordern. Verfechter des Handelssystems glauben außerdem, dass Xetra dem Anleger mehr Transparenz bietet und zu einer faireren Preisbildung führt. Kritiker hingegen befürchten, dass schon bald durch die zunehmende Computerisierung der Börsengeschäfte der Parketthandel vollständig abgeschafft werden wird.
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z angelsächsische Bezeichnung für Rendite
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z Anleihen, die keine Zinskupons haben, also nicht laufend verzinst werden. Stattdessen werden sie unter "pari" - also unter 100% - emittiert und bei Fälligkeit zum Nominalwert (mit 100%) eingelöst. Wertpapier, in dem die Ansprüche des Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft dokumentiert sind. Der Anteilschein bzw. das Investment-Zertifikat ist eine Urkunde, die dem Inhaber das Miteigentum am Fondsvermögen verbrieft. Fonds, der auf ein bestimmtes Anlageziel hin konzipiert ist. Die verschiedenen Fonds-Typen definieren sich nach dem deutschen Investmentrecht über die Anlagegegenstände, in die überwiegend investiert werden muss.
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| Quelle: European Bank for Fund Services GmbH (ebase) | |
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